Herde und Störfelder

Herderkrankungen sind Störungen, deren Ursprung nicht am „Krankheitsort“ zu suchen sind. Der Ursprungsort ist häufig an medizinisch unauffälligen Stellen, die selbst überhaupt keine Schmerzen verursachen. Dies ist das Heimtückische an den Herden und macht es für unseren Verstand teilweise auch schwer, diese Erscheinungen nachzuvollziehen.
Herde stören die Zellkommunikation im Bindegewebe und können den Energiefluss in den Meridianen blockieren.

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Potentielle Störfelder:

  • Zähne
  • (Wurzelbehandlungen,  Verlagerte Zähne wie z.B. Weisheitszähne,  Entzündungen des  Zahnnervs )
  • Narben
  • Nasennebenhöhlen
  • Darmerkrankungen
  • entzündete Mandeln
  • Gynäkologische Entzündungen
  • Urologische Entzündungen
  • Organische Störungen
  • Chronische Entzündungen im Gewebe


Mögliche Folgen von Störfeldern können sein:

  • Allergien
  • Chronische Verstopfungen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Rheumatische Beschwerden
  • Chronische Müdigkeit
  • Schilddrüsen Unter- oder Überfunktion
  • Immunschwäche
  • Akuter Bluthochdruck bei jungen Patienten
  • Therapieresistenz
  • Wetterfühligkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Chronische Harnwegsinfekte

Eine ganzheitlich orientierte Zahnmedizin erkennt solche Störfelder und behandelt sie. Nun darf man daraus allerdings nicht den Umkehrschluss ziehen, dass die Ursache jeder körperlichen Erkrankung im Mund zu finden ist! Doch alle Störungen im Zahn belasten den Organismus entweder bakteriell, toxisch oder energetisch. „Verdächtig“ sind Beschwerden wie: chronische Kopfschmerzen oder Abgeschlagenheit, Infektanfälligkeit, Allergien, Sehstörungen, Tinnitus, chronische Herz- oder Blasenbeschwerden, unerfüllter Kinderwunsch.
In der Zahnfleischtasche eines kranken Zahns siedeln sich z.B. Bakterien an, die giftige Stoffwechselprodukte in den Körper abgeben oder sich auch selbst über Blut und Lymphe im Körper ausbreiten. Sie bilden die infektiösen Zahnstörfelder. Tote Zähne und chronische Entzündungen im Kieferknochen sind mögliche Ursachen für toxische Zahnstörfelder. Trotz Wurzelbehandlung gibt dieser Zahn weiterhin Giftstoffe in den Körper ab. Über eine Kaskade von mehreren Reaktionen können diese Stoffe die Kraftwerke der Zellen, die Mitochondrien hemmen. Diese können dann keine Energie mehr für Stoffwechselprozesse bereit stellen. Die amerikanische Krebsgesellschaft hält diesen Vorgang sogar für eine der wichtigsten Ursachen für die Entstehung von Krebszellen. Auch mit den Meridianen, den Energieleitungsbahnen des Körpers, stehen die Zähne in Verbindung. Ein Mensch, der immer wieder an unerklärlichen oder wiederkehrenden Entzündungen von Niere und Blase leidet, sollte sich z.B. einmal Schneidezähne und Weisheitszähne untersuchen lassen. Möglicherweise ist der Energiefluss im Nieren-Blasen-Merdian durch einen belasteten oder toten Zahn gestört.

Diagnostik
Die Applied Kinesiology (AK) eignet sich sehr gut für die Abklärung von Störfeldern und Herden. In der Zahnmedizin ist es nicht immer einfach, mit konventionellen Röntgenbildern die Herde aufzuzeigen. Spezielle Apparate wie z.B. DVT (Digitale Volumentomographie) ermöglichen jedoch eine sehr genaue Diagnostik.

Therapie
Bei der Ursache im Zahnbereich ist oftmals eine Zahnentfernung die einzig richtige Massnahme. Wurzelbehandlungen können selbst Herde darstellen, da bei der Entfernung der Wurzel kleine Reste in den Seitenästen zurückbleiben, die dann ein sogenanntes „Leichengift“ produzieren, was zu Störungen führen kann. Allgemein gilt es, die Störfelder zu sanieren, meistens durch Entfernung der betroffenen Stellen.

Die Behebung der Störfelder stellen für den Organismus eine grosse Entlastung dar. Die Selbstheilungskräfte des Organismus können auf diese Weise wiederhergestellt werden.